| 1901 | am 16. Mai in Frankfurt (Oder) als Sohn jüdischer Eltern im Bischofssaal über der Adlerapotheke am Markt geboren |
| ... | Tischlerlehre |
| 1920 | Studium an der Kunstgewerbeschule Berlin |
| ... | Studium an der Kunstakademie Dresden |
| 1924 | Meisterschüler des deutschen Baumeisters Hans Poelzig in Berlin und Potsdam, einem Hauptvertreter der expressionistischen Architektur in Deutschland |
| 1925 | Wachsmann entwickelt ein industriell vorgefertigtes Holzbausystem für Einfamilienhäuser |
| 1926 | Chefarchitekt bei der größten Holzbaufabrik in Europa, Christoph & Unmack AG in Niesky, Niederschlesien |
| 1929 | im Frühjahr erfährt Wachsmann, daß Berlin Albert Einstein an Haus schenken will; er fährt zu Einstein nach Berlin, in die Haberlandstraße 5, und bietet ihm an, für ihn das Haus zu bauen; Wachsmann erhält den Auftrag; er kündigt bei Christoph & Unmack und arbeitet als freier Architekt |
| 1932 | Rompreis der Preußischen Akademie der Künste, welcher ihn berechtigte, kostenlos ein Jahr in der Deutschen Akademie in Rom, in der Villa Massimo, künstlerisch zu arbeiten |
| 1941 | mit Hilfe Albert Einsteins Emigration in die USA; zusammen mit Walter Gropius Entwicklung des General-Panel-System (Fertighaus-System); damit wird Wachsmann auch international bekannt |
| 1949 | Lehrtätigkeit am Institute of Design in Chicago; später an der Universität Illinois |
| 1964 | Wechsel an die Universität von Südkalifornien in Los Angeles |
| 1974 | Emeritierug an der Universität von Südkalifornien in Los Angeles |
| 1978/79 | anlässlich des 100. Geburtstages von Albert Einstein, hilft Wachsmann bei der Rekonstruktion von Einsteins ehemaligem Sommerhaus in Caputh |
| 1980 | am 26. November stirbt Konrad Wachsmann in Los Angeles; er wird auf dem Hauptfriedhof von Frankfurt (Oder) beigesetzt |