| um 1465 | im badischen Buchen im Odenwald geboren, wo sein Vater Gerber war |
| 1479 | Immatrikulation an der Universität Leipzig unter Rektor Johann Herold |
| 1481 | Bakkalaurat der Philosophie, Reise nach Rom für klassische Studien |
| 1485 | als Magister philosophische Vorlesung an der Leiziger Universität |
| 1491 | Professur an der philosophischen Fakultät |
| 1492 | Bakkalaurat der Theologie |
| 1494 | im Sommersemester Rektor der Artistenfakultät |
| 1494 | ab dem Wintersemester Dekan der Artistenfakultät |
| 1495 | in Würzburg zum Unterdechanten ordiniert |
| um 1500 | in Würzburg zum Priester ordiniert |
| 1503 | erhält Konrad Wimpina von Kardinal Perandi in Leipzig den akademischen Grad eines Doktors der Theologie |
| 1505 | Kurfürst Joachim I. von Brandenburg ruft Wimpina nach Frankfurt (Oder), um die neue Universität zu organisieren und deren erster Rektor zu werden |
| 1518 | Wimpina liegt als einer der ersten im Streit mit Martin Luther. Dieser beteiligt sich nämlich an einem Disput zwischen Wimpina und Silvius Egranus. Wimpina verteidigt dabei die Legende von der Hl. Anna, die ein und dasselbe Kind von drei verschiedenen Männer empfangen haben will. am 20. Januar debattiert Johannes Tetzel die von Wimpina verfaßten Gegenthesen zu Luther |
| 1528 | Wimpinas polemische Traktate und Disputationen gegen Luther erscheinen zusammengefaßt in der "Anacephalaeosis", dem umfangreichsten Widerlegungsversuch zu Luther |
| 1531 | 17. Mai, Tod in Amorbach in Niederfranken |